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    Die Katzeninsel e.V. - Tiergnadenhof in den Vogesen

                            

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Projektgeschichte:

...... ein altes Bauernhaus, zerfallene Nebengebäude, 2 ha Gelände und arbeitswütige Menschen mit dem Ziel: eine Heimat für Tiere zu errichten... Tiere – ausgesetzt, gequält, Tiere, die niemand mehr haben will und die hier auf dem Tiergnadenhof eine zweite Chance bekommen sollen und in Harmonie und unter liebevoller Betreuung für immer leben dürfen....so begann die Geschichte dieses Tierschutzprojektes.

Die aus Deutschland mitgebrachten Tiere (13 Katzen, 1 Hund, 3 Pferde) haben schnell Kameraden bekommen.
Immer wieder mußte schnell umgebaut und eingerichtet werden, damit die Neulinge einen artgerechten Platz erhalten.
Jetzt, Juni 2007, leben hier in den Vogesen auf dem einsam gelegenen Hof:
42 Katzen, 4 Hunde, 3 Pferde, 10 Ziegen, 11 Hühner, 2 Gänse, 6 Schweine und zwei Menschen, nämlich Carola Henninger und während
seinem Urlaub und seiner Freizeit Hanno Henninger.
Jedes Tier hat seine Geschichte und eine Erinnerung an das frühere Leben mitgebracht. Wir hoffen immer wieder mit unserer Liebe und artgerechten Betreuung zu erreichen, daß alle hier Gestrandeten vergessen können und fröhliche Tierkameraden werden.
Wir wollen nicht über die tägliche Arbeitsbelastung und die hohen Futter- und Betriebskosten erzählen, sondern über die Philosophie, die diesem Projekt zugrunde liegt.

Zuerst wollten wir natürlich nur Katzen aufnehmen – wie der Tierschutzname sagt - ; aber als wir dann durch das Verhalten der Katzen erfahren mußten, daß unsere Idee, die Tiere in Katzenhäusern mit großem eingezäunten Auslauf zu halten, nicht ihrer Lebensform entspricht und sie
keine glücklichen Gesichter zeigten, begannen wir unser Projekt neu zu überlegen.


Das Ergebnis:


Wir nahmen zu den Katzen (inzwischen waren auch schon weitere Hunde hinzugekommen) andere Tierarten aus schlechter Haltung auf.
Da waren die Hühner aus der Kellerhaltung, Hühner, die auf einem Wochenendgelände vergessen wurden , Schweine, die am Familienleben im Garten eines Neubaugebietes gescheitert sind, Ziegen, die von Veterinärämtern eingezogen wurden oder Ziegen, die ein Leben angebunden am Baum verbringen mußten und Gänsen, die eingezwängt in einem Käfig waren. Wir umgaben die scheuen Katzen mit dem Geruch und den Tiergeräuschen eines Bauernhofes.
Wir öffneten das Wohnhaus, richteten Katzen- und Hundezimmer ein und bauten in den Nebengebäuden Schlaf- und Futterplätze. Somit können die Katzen zusammen mit den Bauernhoftieren wohnen. Nun konnten wir aktive muntere Katzen beim Mäusefang und Spielen auf den Wiesen beobachten, was uns sehr glücklich macht.
Jede Katze darf (nach einer gewissen Zeit der Quarantäne mit tierärztlicher Gesundheitsprüfung, Impfung und Kastration) in Freiheit sein und sich den Wohnpartner – sei es Hund, Ziege, Huhn oder Pferd – aussuchen und bei schlechtem Wetter oder im Winter je nach Belieben im Wohnhaus leben. Und siehe da, die eine oder andere Straßenkatze, vergißt ihre Angst und Scheu und richtet sich ihren Schlafplatz auf einem Sofa oder Sessel ein oder schnurrt zufrieden in einem der vielen Katzenkörbe.

.... und es werden immer mehr Katzen, die über Tierfreunde den Weg zu uns finden.
Wir werden noch mal neue Wohnmöglichkeiten bauen müssen und dies ist nur möglich, allen Samtpfoten und anderen Tierarten ein schönes Leben zu schenken, wenn Sie uns helfen!!